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MALEREI




Ich verstehe meine Malerei als stumme Poesie und als Beziehung zwischen Maler und Betrachter. Je konsequenter sich ein Werk der verbalen Verfügbarkeit entzieht, je mehr ist der Mensch mit sich selber konfrontiert.
Meine Bilder schöpfe ich ausschließlich aus dem Brunnen des Unbewussten. Aus der Asche der frühen Erinnerungen lasse ich meine *Figurativen Landschaften* entstehen und banne sie auf die Leinwand. Hier ist der Ort, an dem ich meine Bilder wiederfinde und als Folge resultierend daraus aktuelle Ereignisse wieder spiegeln. Das bedeutet nichts anderes, als das vorgeburtliche Prägung die Bilder bestimmen und der Betrachter eingeladen ist, diese Welt zu betreten, von der letztlich jeder Mensch in seinem Leben bestimmt ist. Ich benutze gerne den Begriff
pränatale Malerei, die eine nicht verbale Welt beschreibt. Die Struktur der Sprache führt daher in eine Paradoxie. ( ES ) Die intuitive Logik muss die Fläche beherrschen.

Betrachtet man die Kunst als Geliebte,
so ist Sie eine grausame Braut.
Sie gibt uns größte Glückseligkeit,
fordert das Allerletzte von uns,
und hält uns mit einer leidenschaftlichen
Umklammerung fest in ihrem Bann“.

Bernd Miesing


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